FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Energie, Mobilität und Umwelt

Referent:

Prof. Dr. Klaus Hofer

Studiengang:

Elektrotechnik

Schulfach:

Physik

Dauer:

60-90 Minuten

 

Kurzbeschreibung:  

Umweltverschmutzung, Erderwärmung und Klimakatastrophen sind die unüber-sehbaren Folgen unseres  maßlosen Konsum- und Mobilitätsverhaltens. Anstatt dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werden weiterhin neue Autobahnen und Flughäfen gebaut, damit sich das Verkehrsaufkommen in den nächsten zehn Jahren verdoppeln kann. Diesen ökologischen Widerspruch insbesondere jungen Menschen bewusst und transparent zu machen, ist das Ansinnen dieser Veranstaltung. Doch umweltbewusstes Verhalten setzt voraus, dass man die Grenzlinie zwischen umweltfreundlich und umweltschädlich kennt.

In einer ca. einstündigen Präsentation wird diese wichtige ökologische Messlatte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln exakt in Kilowattstunden pro Fahrstrecke hergeleitet. Dazu benutzt man zum einen den Personen bezogenen Energie-verbrauch der gängigen Transportmittel vom Fahrrad über Fußmarsch, Busse, Bahnen, Autos bis hin zum Flugzeug sowie zum anderen den so genannten Ökologischen Fußabdruck. Dieser wird in der Einheit “Erden“ gemessen und gibt seit dem Jahr 1994 an, ob das Konsumverhalten einer Nation umweltverträglich ist oder nicht.

Obwohl beide Berechnungsansätze vollkommen unterschiedlich sind, führen sie dennoch auf dasselbe Ergebnis, nämlich zum viel zitierten Dreiliterauto. Dieses sparsame Fortbewegungsmittel hat einen personenbezogenen Fußabdruck von einer „Erde“ und stellt somit die Grenze zwischen umweltfreundlich und umweltschädlich dar. Seine technischen Eigenschaften und Leistungsmerkmale werden den Schülern ausführlich aufgezeigt und anschließend gemeinsam diskutiert.