FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Publikationen - Neuerscheinungen

Cornelia Muth, u.a. (2020) "Pädagogische Anthropologie der Technik"

Der Band geht der Frage nach, welche spezifisch edukativen Techniken angesichts der zunehmenden Etablierung und Professionalisierung der pädagogischen Arbeitsfelder erforderlich werden. In diesem Zusammenhang wird zu klären versucht, welche pädagogische und didaktische Vorbereitung auf eine zunehmend technisch orientierte Welt erfolgen muss. Zudem werden die alltäglichen Techniken der Selbstsorge analysiert. Und schließlich geht es in einer Pädagogischen Anthropologie auch um die Frage, wer Subjekt und Objekt der Technik ist.

Weitere Informationen finden sich hier.

Cornelia Giebeler, u.a. (2020) "Prójimos : prácticas de investigación desde la horizontalidad"

In dem Sammelband zu Forschungsmethoden aus der Perspektive von Horizontalität (Cornejo/ Giebeler), der von der UAM Mexico-Stadt in Kooperation mit der FH Bielefeld herausgegeben wurde, befasst sich der Beitrag von Cornelia Giebeler mit der "Reflexion von Fremdheitserfahrung“ als Theorie und Methode transkultureller Dialoge als dekolonialem Weg zur Herstellung von Wissen. Sie schreibt in der Einleitung des Buches:

"Unter dem langen Schatten der Kolonisierung, folgen Sozialwissenschaften dem westlich-positivistischen Paradigma. Die Suche nach einer Methodologie des Gebens und Nehmens ist nicht-positivistisch, nicht-homogenisierend und sucht nicht nach einer einzigen Wahrheit.  Um es anders zu auszudrücken, sie versteht sich als horizontal und reziprok, solidarisch mit den Mitmenschen, respektvoll und beteiligt sich aktiv an soziale Rekonstruktions- und Interventionsprozesse." (S.  15)

"Por la larga sombra de la colonización, la ciencia social sigue el paradigma occidental positivista. Pero la búsqueda de una metodología del dar y recibir tendría que ser no-positivista, no homogenizante, que no busca una sola verdad. Para decirlo de otra manera, es horizontal y recíproca, solidaria con los investigados, respetuosa, participativa activa, de reconstrucción e intervención social." (P. 15 Einleitung Cornejo/Giebeler "Misivas prácticas de investigación como proemio a la metodología horizontal")

Zitation:

Giebeler, Cornelia (2019) La reflexión de la extrañeza como teoría y metodología de diálogos transculturales: una propuesta para un camino decolonial. En: Inés Cornejo Portugal, Cornelia Giebeler (Coordinadoras) (2019) Prójimos : prácticas de investigación desde la horizontalidad / cuidado de la edición José Axel García Ancira Astudillo . – Ciudad de México : UAM, Unidad Cuajimalpa, División de Ciencias de la Comunicación y Diseño : FH Bielefeld, University of Applied Sciences

Cornelia Muth, u.a. (2020) "Zu den Sachen selbst: Wissenschaftliche Arbeitsmaterialien Band 8"
Der achte Band der von Professorin Dr. Cornelia Muth herausgegebenen Reihe BODY-FEELING & BODYBILDUNG im ibidem-Verlag füllt eine notwendige Lücke für die phänomenologische Forschung am FB4: Anwendungsbeispiele für Haus- und Bachelor-Arbeiten werden dazu praxisbezogen konkretisiert.
 
Cornelia Muth, u.a. (2019), "Phänomenologische Praxisentwicklungsforschung Band II"

Der vorliegende Band II „Phänomenologische Praxisentwicklungsforschung“ der ibidem-Reihe BODY-FEELING UND BODYBILDUNG beinhaltet drei Studien, die den Leser*innen einen Zugang zum komplexen Verfahren der phänomenologischen Praxisentwicklungsforschung schaffen. Dieses Verfahren wurde von Reinhard Fuhr (2002) entwickelt und von Cornelia Muth (2012, Band I) weitergeführt. Das phänomenologische Vorwort ist Programm des Buches. Denn dadurch wie die Sache selbst – in diesem Fall die Entstehung des Buches – beschrieben wird, erscheinen seine Vordenker*innen und Mitgestalter*innen, sowie die für die Arbeit am Buch zur Verfügung gestellten Räume. Damit würdigt Cornelia Muth nicht nur alle an der Entstehung des Buches beteiligten Menschen, sondern macht auch ihre eigene Weltgebundenheit transparent. So bricht sie schon im Vorwort das Bild der unabhängigen Wissenschaftler*in im Elfenbeinturm auf. Damit gehen Form und Inhalt konsequent miteinander einher: Denn um die Ziele von phänomenologischen Praxisentwicklungsforschung, also Praxisgestaltung, Innovationen und Erkenntnisse, als Forscher*innen zu erreichen, ist zu begreifen, dass sich Praxis und Theorie genauso wie Weltgebundensein und Erkenntnis wechselseitig bedingen.

Rezension

Cornelia Giebeler, u.a. (2019) "Hip Hop y Género"

Was ist Hip Hop? Eine Kunstform? Eine Subkultur? Eine globale soziale Bewegung? Woher kommt Hip Hop? Und wie lässt sich Sexismus im Hip Hop bekämpfen? Gemeinsam mit RapperInnen aus den Amerikas und Europa wird diesen Fragen nachgegangen und aufgezeigt wie Hip Hop Räume schaffen kann, die Diversität zulassen und wertschätzen. Die Doppelmappe stellt den Versuch dar in einer international zusammengesetzten Arbeitsgruppe Globales Lernen von und für unterschiedliche Kontexte zu denken. Die spanischsprachigen Materialien sind sowohl für den Einsatz im Spanischunterricht (Sek II) als auch im außerschulischen politischen Bildungsbereich in den Amerikas geeignet.

Cruz Armando González Izaguirre, Cornelia Giebeler, Edith Otero Quezada, Julia Roth, Nicole Schwabe, Deniz Topuz, Nakury & Rebeca Lane (2019): Hip Hop y Género. Material educativo para una Educación no sexista. Spanischunterricht Sek II & Außerschulische politische Bildung. Bielefeld
ISBN: 978-3-946507-27-7

Eine aktuelle Publikation aus dem Forschungskontext der InterAmerican Studies und dem Forschungsprojekt: "The Americas as Space of Entanglements" (CIAS/BMBF 2013-2019)
In dem Handbuch werden aus historischer und aktuell gesellschaftlicher Perspektive die Verflechtungsprozesse der Amerikas von der Kolonisierung bis zur Gegenwart von Beteiligten am Projekt zusammenfassend dargestellt.

Cornelia Giebeler (2019) "Familiy" in: Kaltmeier/Raab/Foley/Nash/Rinke/Rufer: The Routledge Handbook to the History and Society of the Americas, 1st Edition, Routledge, Taylor and Francis Group 
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Ingrid Hentschel (Hg.) - "Die Kunst der Gabe" - Theater zwischen Autonomie und sozialer Praxis

»Die Kunst der Gabe« behandelt aktuelle Theater- und Performanceformate in Verbindung mit der interdisziplinären Diskussion um Theorien der Gabe und des Gabentauschs. Angesichts neoliberaler Herausforderungen betont eine Theatertheorie im Zeichen der Gabe das Zusammenwirken von Menschen im Spannungsfeld von Freiheit und sozialer Verpflichtung. Theater braucht beides – ästhetische Autonomie und soziale Praxis, Spiel und Realität.

Die deutsch- und zum Teil englischsprachigen Beiträge von Frank Adloff, Marcel Hénaff, Ortrud Gutjahr, Jens Roselt, Ilana F. Silber, Hanne Seitz u.a. geben Einblick in internationale Entwicklungen des Gabe-Diskurses aus Sozialwissenschaft, Philosophie und Anthropologie und präsentieren aktuelle kunst- und theaterwissenschaftliche Positionen.

Rezension: "Die Kunst der Gabe"

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Cornelia Giebeler (2018), "Transmigrantische Jugenden in Mexiko. Biografie-Rekonstruktionen zwischen Gewalt, Care, Agency und Menschenrechten."
Ein neuer Beitrag zur Migration an der Südgrenze Mexikos von Cornelia Giebeler:
Giebeler, Cornelia (2018):
"Transmigrantische Jugenden in Mexiko. Biografie-Rekonstruktionen zwischen Gewalt, Care, Agency und Menschenrechten." In: Trzeciak/Tuider/Weinold (Hg) Transit Mexiko. Migration, Gewalt, Menschenrechte. Münster S. 194-216
Fritsche, I., Barth, M., Jugert, P., Masson, T., & Reese, G. (2017, December 21). A Social Identity Model of Pro-Environmental Action (SIMPEA). Psychological Review. Advance online publication.
Cornelia Giebeler (2018), "Die Kinderzentren des „Buen Vivir“ in Ecuador."
Herausforderungen der Umsetzung des Rechtes auf „sumak kawsay“ in der öffentlichen Früherziehung Ecuadors nach der Verfassungsreform 2008. In: Blaschke-Nacak, Stenger und Zirfas, Pädagogische Anthropologie der Kinder. S. 138 - 162


Inhaltsverzeichnis
http://www.beltz.de/fileadmin/beltz/inhaltsverzeichnisse/978-3-7799-4801-8.pdf

Empiriebasierte Implikationen für eine lebensweltorientierte Praxis schulischer Gesundheitsförderung. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Ergebnisse aus Psychotherapie, Beratung und Psychiatrie. Jhg. 66, Heft 10. Seite 791-806.

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In: Ekinci, Y./Montanari, E./ Selmani, L. (Hrsg): Grammatik und sprachliche Variation. Festschrift für Ludger Hoffmann. Heidelberg: Synchron, S. 283-296

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In: Hoffmann, L./Kamayama, S./Riedel, M./Sahiner, P./ (Hrsg): Deutsch als Zweitsprache. Grundlagen für die Lehrerausbildung. Berlin: Erich Schmid, S. 493-505

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In:  Katharina Kuhs; Stephan Merten (Hg.) Arbeiten am Wortschatz: Sprechen und Zuhören. Wissenschaftlicher Verlag Trier: Trier, S. 233-244

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In:  Ewald Reuter (Hrsg): Festschrift für Withold Bonner. Tampere: Reihe der Universität Tampere (Finnland) der Fakultät Kommunikationswissenschaften

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Im Diskurs um gesundheitliche Chancen(un)gerechtigkeit scheint aus Perspektive
der Sozialen Arbeit zunächst einmal die Frage nach dem individuellen Leidensdruck
der Menschen ein plausibler Ausgangspunkt. Der Sozialen Arbeit obliegt
es die Gesundheitschancen, ihren Prinzipien sozialer Gerechtigkeit, gemeinsamer
Verantwortung und Achtung von Vielfalt (IFSW, 2014) nachkommend, kritisch zu
hinterfragen, mit dem Ziel Menschen dahingehend zu stärken »existenzielle Herausforderungen

zu bewältigen und das Wohlergehen zu verbessern« (ebenda).

in:neue praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik.47.Jahrgang, Heft 5. Seite 401-419.

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Erika Schulze/ Susanne Spindler: Schule als sicherer Ort. Flucht als Herausforderung für Soziale Arbeit in der Schule

Der Schulbesuch gefl üchteter Kinder und Jugendlicher ist ein nach der UN-Kinderrechtskonvention verbrieft es Recht. Zudem kann die Schule für die Kinder zum Ort der Bewältigung ihrer schwierigen Lebenslage werden. Daher ist sie in ihrer Bedeutung als „sicherer Ort“ aufgerufen. Auf der Basis empirischen Materials aus einem Lehrforschungsprojekt werden die besondere Rolle und die Möglichkeiten der Schulsozialarbeit im Fluchtkontext herausgearbeitet und die Perspektiven der verschiedenen Beteiligten auf Schule und Bildung rekonstruiert.

In: Die Deutsche Schule, Heft 3/2017 (Flucht und Bildung), S. 248-259.

Gebrande, Julia/ Melter, Claus/ Bliemetsrieder, Sandro (Hrsg.) (2017): Kritisch ambitionierte Soziale Arbeit. Intersektional praxeologische Perspektiven.

In diesem Buch soll ein bestimmtes Verständnis, eine Ausrichtung einer kritisch ambitionierten Sozialen Arbeit aus praxeologischer Perspektive beschrieben und in konkreten Arbeits- und Handlungsfeldern angewandt werden. Dabei stehen Fragen von Diskriminierungs- und Herrschaftskritik sowie von Gerechtigkeits- und Menschenrechtsorientierung im Zentrum unserer Konzeption einer kritisch ambitionierten Sozialen Arbeit. Weinheim/ Basel: Beltz/ Juventa

Diana Auth: Gender and Family in European Economic Policy: Developments in the New Millennium, Basingstoke: Palgrave Macmillan 2017

Content: This collection explores how pioneering gender equality policies have shaped women's economic presence in Europe since 2000. Equal pay policies, parental leave reforms, corporate quotas and electoral quotas have raised pressing questions about the effectiveness in promoting equal participation, as researchers quote both quantitative improvement in gender diversity and qualitative lag in cultural change. The chapters in this book present interlocking cross-national and cross-policy comparisons of the three most controversial reforms: equal pay, parental leave, and quotas for political representatives. The contributors address the cultural context in which reforms arose, internally contradictory policies, and the relative effectiveness of fast-track quotas and incentives compared to long-term efforts to change the overall culture of gender. This critical examination of the new millennium's groundbreaking gender policies will appeal to academics and practitioners interested in the progress of gender equality in the economic, political, and social welfare fields.

Link: https://www.palgrave.com/de/book/9783319415123

Diana Auth: Pflegearbeit in Zeiten der Ökonomisierung. Wandel von Care-Regimen in Großbritannien, Schweden und Deutschland. Münster: Westfälisches Dampfboot 2017

Inhalt: Durch den demographischen Wandel und die Zunahme der Pflegebedürftigen, den Rückgang familiärer Pflegepotentiale sowie den Fachkräftemangel in der Pflege geraten die nationalen Care-Regime unter Druck. Hier setzt die Vergleichsstudie von Diana Auth an. Sie zeichnet die pflegepolitischen Ökonomisierungsprozesse in Großbritannien, Schweden und Deutschland nach und nimmt deren Auswirkungen auf die familiäre und berufliche Pflegearbeit in den Blick.

Link: http://www.dampfboot-verlag.de/shop/artikel/pflegearbeit-in-zeiten-der-oekonomisierung