FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
04.12.2020

Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld wiedergewählt

Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk für weitere vier Jahre im Amt bestätigt.

Ein Mann und eine Frau halten einen grauen Hoodie mit der Aufschrift FH Bielefeld hoch

Bielefeld (fhb). Die bisherige Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld wird auch künftig an der Spitze von Ostwestfalen-Lippes größter Fachhochschule stehen: Am heutigen Freitag, den 4. Dezember 2020, wurde Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Der Vorsitzende der Hochschulwahlversammlung, Prof. Dr. Hans Brandt-Pook, gratulierte der alten und neuen Präsidentin im Hauptgebäude am Campus Bielefeld. Neben einem Blumenstrauß hatte Brandt-Pook einen gemütlichen „Hoodie“ aus dem FH-Shop im Gepäck – für den legeren Homeoffice-Dress. „In Corona-Zeiten genau das richtige Gratulationsgeschenk“, so Brandt-Pook.

Die Auszählung der Stimmen ergab ein einhelliges Votum: Schramm-Wölk wurde vom 25-köpfigen Wahlgremium ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Zuvor hatte die erfahrene Hochschulmanagerin gegenüber der Hochschulwahlversammlung eine Bilanz ihrer bisherigen Amtszeit gezogen und einen Ausblick auf die kommenden Jahre gegeben: Mit annähernd 11.000 Studierenden in sechs Fachbereichen an drei Standorten, mit zahlreichen Beispielen für erfolgreichen Wissenschaftstransfer und mit einem „beeindruckenden Drittmittelvolumen“ habe die Fachhochschule Bielefeld ihre hervorragende Position in der Hochschullandschaft nicht nur in OWL, sondern in ganz NRW weiter ausgebaut, so Schramm-Wölk.

Meilensteine der Entwicklung waren für sie unter anderem das Zusammenwachsen der Fachbereiche nach dem Bezug des Hauptgebäudes am Standort Bielefeld 2015, die erfolgreichen Strategieprozesse auf den Gebieten der Forschung, der Digitalisierung und der Internationalisierung, der Ausbau des Studienstandortes Gütersloh sowie jüngst die Gründung des Fachbereichs Gesundheit. Auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den anderen Hochschulen Ostwestfalen-Lippes im Rahmen von Campus OWL und Stiftung Studienfonds OWL, im Clusterboard it’s OWL, in der OWL GmbH, in den Gebietskörperschaften vor Ort sowie in der „Regionale“ haben dazu beigetragen, so Schramm-Wölk, „dass die FH sehr gut dasteht“. 

„Die Fachhochschule Bielefeld beschreitet seit Jahren einen robusten und stetigen Wachstumspfad. Zuletzt haben die Monate der Covid-19-Pandemie gezeigt, dass die FH durch außerordentlichen Einsatz aller Beteiligten auch Krisen bewältigen kann. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen mit digitalen Formaten in Lehre, Forschung und Verwaltung werden wir uns, wo es sinnvoll ist, auch für die Zeit nach der Pandemie nutzbar machen. Kurz, die Pandemie hat gezeigt: FH kann auch Change!“

Ausdrücklich bedankte sich Ingeborg Schramm-Wölk bei der Vizepräsidentin und den Vizepräsidenten, beim Senat und beim Hochschulrat für die kompetente und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre: „Ohne dieses wunderbare Team wären die erzielten, sehr guten Ergebnisse nicht möglich gewesen!“

Und so geht die Verhaltensbiologin und promovierte Medizininformatikerin voll motiviert in ihre zweite Amtszeit als Präsidentin: „Lehre und Forschung bilden an der Fachhochschule Bielefeld ein leistungsfähiges Tandem, das mich immer wieder begeistert. In jedem Fachbereich gibt es zahlreiche, auf ihrem Gebiet führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die gleichzeitig hervorragende Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind. Für die nächsten vier Jahre würde ich mir wünschen, dass wir alle gemeinsam dieses Profil weiter schärfen und noch mehr nach außen sichtbar machen!“

Nachhaltigkeit und Transfer sind als Themen im Hochschulentwicklungsplan bereits gesetzt. Darüber hinaus stehen der Ausbau des CareTech OWL und des Studienstandortes Gütersloh, die Weiterentwicklung der Diversity-Strategie sowie eine Reihe von größeren Internationalisierungsprojekten auf der Agenda. (lk)

Aufgrund von Formfehlern im coronabedingt veränderten Wahlverfahren wurde die Wahl der Präsidentin im März 2021 als Briefwahl wiederholt. Ergebnis: Von den 20 rechtzeitig eingegangenen Stimmen – bei 23 wahlberechtigten Personen – erhielt Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk 20 Ja-Stimmen.