FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
24.06.2019

Campus OWL auf der „NAFSA 2019 Annual Conference & Expo“ in Washington D.C. vertreten

Hochschulverbund präsentierte sich auf der Konferenz für internationale Hochschulbildung

Vier Frauen und zwei Männer stehen an einem Messestand

Sechs Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen aus Ostwestfalen Lippe reisten Ende Mai nach Washington D.C., um an der NAFSA Annual Conference & Expo teilzunehmen. Die bereits seit 71 Jahren jährlich stattfindende Großveranstaltung ist die bedeutendste Konferenz für die Bereiche internationale Hochschulbildung sowie Studierendenaustausch und -mobilität weltweit. Jährlich nehmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen aus dem nordamerikanischen Raum und weltweit teil, ferner Wissenschafts- und Mittlerorganisationen und Multiplikatoren aus den Bereichen Bildung und Wissenschaft. Rund 10.000 Konferenzteilnehmende von mehr als 3.500 Institutionen und Organisation aus über 100 Ländern bringt die NAFSA Annual Conference & Expo zusammen.

Anlässlich der Eröffnung seines Verbindungsbüros in New York war in diesem Jahr auch erstmalig der Hochschulverbund Campus OWL vertreten. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter der Universität Bielefeld, FH Bielefeld, Universität Paderborn und der Technischen Hochschule OWL als Teil des von GATE-Germany organisierten deutschen Gemeinschaftsstands mit über 80 Hochschulen. GATE-Germany, ein Konsortium für internationales Hochschulmarketing mit Geschäftsstelle im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), ermöglichte eine Teilnahme von Hochschul- und Länderkonsortien im Rahmen des Länderstandes „Study in Germany“. Ebenfalls vertreten war die Leiterin des neuen Campus OWL Verbindungsbüros in New York, Dr. Katja Simons, die am 3. Juni ihre Stelle antrat und zuvor die Gelegenheit nutzte, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.

Die NAFSA ermöglicht es den Teilnehmenden, sich umfassend über neue Trends im Bereich „International Higher Education“ zu informieren und bietet ein hohes Potential zum Netzwerken. Die Teilnehmenden können Kontakt zu internationalen Kolleginnen und Kollegen knüpfen, mit Hochschulvertreterinnen und -vertretern aus aller Welt aktuelle hochschulpolitische Themen diskutieren, bestehende internationale Hochschulpartnerschaften pflegen oder neue Austauschprogramme und Kooperationen anbahnen. Neben den Messeständen bietet die NAFSA ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops und Campusbesichtigungen umliegender US-amerikanischer Hochschulen.

Die Messe- und Konferenzwoche begann mit einem „German Participants' Morning“, auf dem der DAAD über aktuelle Entwicklungen im US-amerikanischen und kanadischen Hochschulbereich informierte und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Successful Education Abroad Models in Changing Political Times“ organisierte. Anlässlich des Deutschlandjahres (wunderbartogether.org) veranstaltete der DAAD am Dienstag,  28. Mai, einen einstündigen Standempfang. Zur „Wunderbar together – coffee hour“ konnten auch KollegInnen und VertreterInnen von Partnerhochschulen und -institutionen eingeladen werden. Zahlreiche Gäste fanden sich hierzu ein und kamen in den Genuss einiger deutscher Köstlichkeiten. Am Donnerstagabend fand außerdem ein gemeinsamer deutscher Empfang von DAAD und Baden-Württemberg International im University Club in Washington D.C. statt.

Die Konferenz bot darüber hinaus die Möglichkeit, Partnerinnen und Partner der Alberta-OWL Kooperation zu treffen. Im Rahmen dieser Kooperation arbeiten vier Hochschulen von Campus OWL (Universität Bielefeld, Universität Paderborn, Fachhochschule Bielefeld, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe) und Bildungsinstitutionen in Edmonton (Kanada; University of Alberta, MacEwan University, Northern Alberta Institute of Technology, Concordia University of Edmonton) zusammen, um Wissen auszutauschen und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen eine fächerübergreifende enge Zusammenarbeit in der Forschung, sowie der Austausch von Studierenden und Praktikanen. Durch multilaterale Beziehungen zwischen allen beteiligten Partnern sollen Stärken beider Regionen ergänzt, kombiniert und ausgebaut werden.

Alle Teilnehmenden zogen ein durchweg positives Fazit, und so wird Campus OWL voraussichtlich auch 2020 auf der NAFSA in St. Louis vertreten sein.