FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
03.11.1986

7. Bielefelder Symposium über Fotografie und Medien

Fotografen filmen. Ausstellung: Elementare Fotografie. Vier polnische Autoren

Alles bewegt sich, sagt Heraklit. Äußere wie innere Bewegung lassen Leben in Erscheinung treten. Ist Fotografie, da bewegungslos, zugleich leblos? Nimmt sie gar, da sie scheinbar vor dem Auslöschen bewahrt, in ihrem Gestus den Tod voraus? Ist Film dagegen, da bewegt, als Medium und im Ausdruck, lebendig, beweglich, bewegender? Warum haben so viele der besten Fotografien einen melancholischen Charakter? Warum machen Fotografen Filme? Kommen sie auf diesem Wege dem Leben näher? Sind ihre Filme fotografisch, ihre Fotografien wie Film?


Veranstalter:

Studienrichtung und Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt Fotografie und Medien am Fachbereich Design der Fachhochschule Bielefeld.
Idee und Koordination: Ralph Hinterkeuser, Student Foto-/Film-Design.


Referenten und Referentinnen, Themen:

  • Klaus Honnef: Fixierte Zeit - Zeit im Ablauf. Wenn ein Fotograf zum Filmemacher wird.
  • Werner Dütsch: Über die Filme des Fotografen Robert Frank.
  • Jerzy Olek: Elementare künstlerische Tendenzen in Polen. Fotografie-Film-Video.
  • Susanne Klippel: Referat und Film. Spice Island, 1986.
  • Michael Engler: Referat und Film. Von Dallas bis Denver, 1985.
  • Jaschi Klein: Referat und Film. Zum Greifen nahe, 1981.
  • Dörte Eißfeldt: Referat und Filme. Fovea, 1984; Schöne Aussicht, 1986.


Filmprogramm Robert Frank:

  • Pull my Daisy, 1959, 30 Min.;
  • Conversations in Vermont, 1969, 30 Min.;
  • Life Dances On, 1979, 30 Min.;
  • Energy and How to get it, 1981, 31 Min.;
  • Home Improvements, 1984, 40 Min. Video.


Ausstellungen in der Hochschulgalerie:

  1. Elementare Fotografie. Vier polnische Autoren: Jakub Byrczek, Andrzej J. Lech, Ryszard Kopczynski, Jerzy Olek.
  2. Fotoarbeiten von Susanne Klippel, Dörte Eißfeldt, Jaschi Klein und Michael Engler.