FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
15.06.2016

CXI-Konferenz 2016

Europas größte Konferenz zum Thema Corporate und Brand Identity im Ringlokschuppen Bielefeld.

8. CXI-Konferenz, moderiert von (l.) Karin Schmidt-Friderichs vom Verlag Hermann Schmidt.

Die achte Auflage, die achte positive Resonanz: Mit rund 700 Besucherinnen und Besuchern war die CXI-Kon­fe­renz im Bielefelder Ringlokschuppen wieder einmal gut nachgefragter Treffpunkt der Fachleute aus dem In- und Ausland und des Design-Nachwuchses, um sich über die erfolgreiche Umsetzung von Corporate-Identity-Projekten auszutauschen. Prof. Robert Paulmann, er lehrt am Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld Kommunikationsdesign und Corporate Design, hat die CXI-Konferenz ins Leben gerufen, und er zeichnet für die Auswahl der Themen verantwortlich.

In diesem Jahr ging es unter andrem um den Markenbildungsprozess für ein Chemieunternehmen, um ein Konzept für die Stadt Bo­chum und ihre Toch­ter­ge­sell­schaf­ten, die ein neues Er­schei­nungs­bild in Auftrag gegeben hatte, das die Kom­pe­ten­zen und den Cha­rak­ter der Stadt au­then­tisch wi­der­spie­gelt soll. Und es ging um die Deut­sche Oper am Rhein Düs­sel­dorf Duis­burg, die gleichfalls ein neues, mittlerweile vielfach ausgezeichnetes Erscheinungsbild entwerfen ließ, um das Opern- und Bal­lett­an­ge­bot ne­ben sei­nen klas­si­schen Ziel­grup­pen auch ei­nem jün­ge­ren Pu­bli­kum zu öff­nen. Paulmann: „Für unsere Studierenden ist es ganz wichtig zu erkennen, wie komplex die Aufgabenstellungen und Abläufe sind und wie man die Vorstellungen von Auftraggeber- und Agen­tur­seite am besten synchronisieren kann.“

Das macht die CXI-Konferenzen so interessant: Die Qua­li­tät der Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Auf­trag­ge­ber und Agen­tur wird im Detail dargestellt. Paulmann: „Der Nachwuchs lernt sozusagen im Schnellverfahren die ge­samte Band­breite und Kom­ple­xi­tät der Auf­ga­ben­stel­lung kennen, die Ent­schei­dun­gen und Be­weg­gründe so­wie die dar­aus fol­gen­den Er­geb­nisse werden nach­voll­zieh­ba­rer ge­macht.“

Das Denken und Handeln in den eigenen, engen Fächergrenzen sollte der Vergangenheit angehören, meint  Paulmann. So gehörten etwa angehende Betriebswirte und Gestalter an einen Tisch, um gemeinsam Ideen bis hin zur Gründung eines eigenen Unternehmens durchzuspielen. „Die viel beschworene Interdisziplinarität kann hier gelebt werden“, stellt er fest mit Blick auf das, was an seiner Hochschule möglich sein könnte.

 

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