FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Aufbau eines humanzentrierten Smart Service Lab für das CfADS („Aufbau Smart Service Lab“)

Intelligente Assistenzsysteme, Virtual Reality, Augmented Reality, Motion Capture, künstliche Intelligenz


Fachhochschule BielefeldCfADS_logo_HR
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
Interaktion 1
33619 Bielefeld



Laufzeit
01.11.2019 – 31.12.2022


Projektförderung
NRW EFRE Wettbewerb Forschungsinfrastrukturen


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EU-Emblem mit Hinweis auf die EU

 

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Kurzbeschreibung

Die Vernetzung und Digitalisierung sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz bzw. maschinellem Lernen beeinflussen die Arbeitsabläufe in der Produktion, in den Organisationseinheiten sowie das Zusammenspiel von Kunde und Produkt. Die Anforderungen an die beteiligten Personen, den Werker, den Anwender oder bspw. den Servicetechniker verändern sich zunehmend. Auf diese Veränderungen und auf die an den Menschen neu gestellten Anforderungen reagiert das CfADS mit der Erweiterung seiner Forschungsinfrastruktur um ein „humanzentriertes Smart Service Lab“. Solche humanzentrierten Smart Services beinhalten datengetriebene Dienste sowohl in der Interaktion mit Unternehmenskunden als auch innerhalb des Unternehmens, bspw. für den Werker in der Produktion oder den Servicetechniker im Außeneinsatz. Dabei stellt sich die Frage, wie Prozesse so gestaltet werden können, dass Mensch und Technik in möglichst optimaler Weise zusammenwirken. Diese Fragestellung wird schon seit vielen Jahren beforscht, im Zuge der Digitalisierung ergeben sich aber komplett neue und innovative Ansätze durch die Nutzung von IoT-Geräten und moderner Sensorik, durch die großskalige Sammlung und Verarbeitung von Daten und durch KI-Techniken. Das Resultat können beispielsweise KI-gestützte Assistenzsysteme sein, die auf Virtual- und Augmented-Reality-Technologien (VR/AR) aufsetzen.

In diesem Projekt wird die notwendige Hard- und Software beschafft und in Betrieb genommen, um dem CfADS umsetzungsorientierte Forschung im Bereich von Smart Services zu ermöglichen. Es handelt sich dabei also um eine Investition, die strategisch von zentraler Bedeutung ist. Die Entwicklung von humanzentrierten Assistenzfunktionen benötigt eine Entwicklungs- und Testumgebung, um industrielle Anwendungen und Konzepte evaluieren und validieren zu können. Die Investition besteht in einer Laborausstattung, die in die drei Bereiche Assistenzsysteme, Arbeitsprozesse und Datenerhebung, aufgeteilt ist. Außerdem werden prototypische Workflows und Software-Toolchains für Smart-Service-Lösungen auf Basis der Hardware und Software im humanzentrierten Smart Service Lab zu Demonstrations- und Forschungszwecken entwickelt.