FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Coronavirus: Eingeschränkter Präsenzbetrieb

Grafik mit dem Schriftzug Covid-19 und einem Corona PiktogrammDie Hochschulleitung ergreift in Abstimmung mit dem Lagezentrum der FH Bielefeld weitere kontaktreduzierende Maßnahmen, um die Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Aus diesem Grund hat die FH Bielefeld zum 23. März 2020 auf einen eingeschränkten Präsenzbetrieb umgestellt. Hieran wird bis auf Weiteres festgehalten. Über Änderungen im eingeschränkten Präsenzbetrieb werden wir Sie auf jeden Fall frühzeitig informieren. 

Unsere Beschäftigten arbeiten mit Inkrafttreten des eingeschränkten Präsenzbetriebes weitestgehend im Home-Office. Davon ausgenommen sind die Personen in den Dezernaten, zentralen Einheiten und Fachbereichen, die den Betrieb der FH Bielefeld grundlegend aufrechterhalten. Alle Personen, die die Gebäude der FH Bielefeld betreten, müssen sich zentral an- und abmelden.

Wir wollen an dieser Stelle noch einmal unseren Appell wiederholen, die Gebäude der FH Bielefeld nicht zu betreten, wenn es keine (dienstliche) Notwendigkeit gibt, um weiterhin physische Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Außerdem erinnern wir erneut an die aktuell geltenden Hygieneregeln (zu finden in den FAQ unter 1.7.). 

Bitte nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten per E-Mail oder ggf. Telefon. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie den untenstehenden FAQ.

Präsenzlehrveranstaltungen finden in diesem Sommersemester nicht statt. Ausnahmen bilden Distance-Learning-Angebote und Kolloquien zum Studienabschluss, die per Videotelefonie oder -konferenz stattfinden können.

Die Hochschulbibliotheken Campus Bielefeld und Campus Minden sind seit Ende April im eingeschränkten Servicebetrieb geöffnet. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Wir danken allen Hochschulangehörigen für ihr engagiertes Mitwirken.

Erstellt am 20. März 2020, letzte Aktualisierung/Ergänzung am 26. Juni 2020 unter

  • 1.7. (Allgemeines): Hygieneregeln, wenn Sie Gebäude der FH Bielefeld betreten und sich dort aufhalten 
  • 2.5 (Lehr- und Prüfungsbereich): Was passiert mit schriftlich einzureichenden Prüfungsleistungen? 
  • Downloadbox: Hygienekonzept Covid-19, Flyer Hygieneregeln

Neue Einträge werden vorübergehend mit dem Zusatz (NEU) kenntlich gemacht.

1. Allgemeines
1. Wie lange wird der eingeschränkte Präsenzbetrieb vorerst andauern? (aktualisiert am 30. April)

Vorerst wird bis auf Weiteres am eingeschränkten Präsenzbetrieb festgehalten. Über Änderungen im eingeschränkten Präsenzbetrieb werden wir Sie auf jeden Fall frühzeitig informieren. 

(aktualisiert am 30. April 2020)

2. Welche Auswirkungen hat der eingeschränkte Präsenzbetrieb? (aktualisiert am 25. Juni))

Unsere Beschäftigten arbeiten mit Inkrafttreten des eingeschränkten Präsenzbetriebes weitestgehend im Home-Office. Davon ausgenommen sind die Personen in den Dezernaten, zentralen Einheiten und Fachbereichen, die den Betrieb der FH Bielefeld grundlegend aufrechterhalten. Alle Personen, die die Gebäude der FH Bielefeld betreten, müssen sich zentral an- und abmelden.

Wir wollen an dieser Stelle noch einmal unseren Appell wiederholen, die Gebäude der FH Bielefeld nicht zu betreten, wenn es keine (dienstliche) Notwendigkeit gibt, um weiterhin physische Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Außerdem erinnern wir erneut an die aktuell geltenden Verhaltensregeln (zu finden in den FAQ unter 1.7.). 

Bitte nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten per E-Mail oder ggf. Telefon. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie den untenstehenden FAQ.

(aktualisiert am 25. Juni 2020)

3. Wie erfolgt der Zugang zu den Gebäuden und die zentrale An- und Abmeldung? (aktualisiert am 28. April)
  • Hauptgebäude (FHG) in Bielefeld (Interaktion 1)
    • An- und Abmeldung an der Information
    • der Eingang am Konferenzbereich ist geschlossen
    • die Tiefgarage ist geschlossen
    • für die Dauer der Schließung der Tiefgarage werden oberirdische Parkplätze auf dem Vorplatz eingerichtet
    • bitte richten Sie sich nach den Anweisungen des Wachdienstes
    • der Wachdienst ist 24 Stunden vor Ort
  • Lampingstraße 3, Bielefeld
    • Zugang über den Haupteingang (bitte klingeln oder telefonisch beim Hausmeister)
    • es hat eine An- und Abmeldung beim Hausmeister oder Wachdienst zu erfolgen
    • Hausmeister oder Wachschutz sind 24 Stunden vor Ort
  • Apparative Biotechnologie, Universitätsstr. 27, Bielefeld:
    • Zugang in eigener Zuständigkeit
    • An- und Abmeldung telefonisch an die ständig besetzte Stelle (Tel. +49.521.106-70707) im FHG
  • Am Stadtholz 24, Bielefeld:
    • Zugang in eigener Zuständigkeit
    • An- und Abmeldung telefonisch an die ständig besetzte Stelle (Tel. +49.521.106-70707) im FHG
  • Campus Minden
    • Zugang zum Campus ist ausschließlich über die Toranlage am Gebäude C möglich.
    • Beschäftigte, Studierende und Handwerker etc. melden sich Mo. – Fr. von 7.00 – 18.00 Uhr am Fußgänger- und Durchfahrtstor bei Gebäude C an und ab.
    • Außerhalb der o. g. Zeiten (abends und an Wochenenden) Zugang in eigener Zuständigkeit für Personen, die den grundlegenden Betrieb aufrechterhalten müssen. Es hat eine An- und Abmeldung telefonisch an die ständig besetzte Stelle (Tel. +49.521.106-70707) im Fachhochschulhauptgebäude (FHG) zu erfolgen.
  • Campus Gütersloh, Gleis 13
    • Zugang in eigener Zuständigkeit
    • An- und Abmeldung telefonisch an die ständig besetzte Stelle (Tel. +49.521.106-70707) im FHG

(aktualisiert am 28. April 2020)

4. Wie werden alle vom eingeschränkten Präsenzbetrieb Betroffenen regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und die voraussichtliche Dauer informiert?

Informationen werden über diese Webseite sowie über E-Mails an die persönlichen FH-E-Mail-Accounts verschickt. Beschäftigte sind gehalten, E-Mails mindestens zweimal täglich abzurufen. Wenn Sie Ihre E-Mails nicht zweimal am Tag abrufen können, geben Sie Ihren Vorgesetzten bitte diejenige Telefonnummer an, unter der Sie regelmäßig zu erreichen sind. Auch alle Studierenden sollen ihre FH-E-Mail-Adresse regelmäßig abrufen.  

Informieren Sie sich zusätzlich bitte regelmäßig über diese Webseite/FAQ.

5. Welche Auswirkung hat der eingeschränkte Präsenzbetrieb auf Veranstaltungen (Tagungen, Infoveranstaltungen o.Ä.)? (aktualisiert am 24. April)

Am 7. April hat das Lagezentrum der FH Bielefeld beschlossen, dass alle Veranstaltungen an der FH Bielefeld in Präsenzform bis zum 30. September 2020 abgesagt werden, sofern sich keine Möglichkeit findet, die Veranstaltung digital anzubieten. Für Veranstaltungen, die an externen Veranstaltungsorten geplant sind, gelten gegebenenfalls andere Rahmenbedingungen. Bislang galt diese Regelung bis zum 30. April 2020. Wir gehen davon aus, dass in diesem Sommersemester zur Kontaktminderung keine Präsenzlehrveranstaltungen stattfinden werden. Daher haben wir diese Regelung auch für alle anderen Veranstaltungen getroffen. Damit möchten wir auch eine gewisse Planungssicherheit bieten.

Bei Fragen zur Durchführung von (öffentlichen) Veranstaltungen über den 30. September hinaus wenden Sie sich bitte an das Ressort Hochschulkommunikation über veranstaltung@fh-bielefeld.de.

Für Gremientermine beachten Sie bitte den FAQ-Eintrag 5.1.

(aktualisiert am 24. April 2020)

5.1 Durchführung von Gremien-/Kommissions- und Ausschusssitzungen während des eingeschränkten Präsenzbetriebes

Gremien, Kommissionen und Ausschüsse treffen ihre Beschlüsse soweit möglich im Umlaufverfahren. Ist eine Sitzung erforderlich, wird diese per Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt.

Detaillierte Hinweise finden Sie hierzu im Intranet (Log-in erforderlich). 

6. Wie können in der Zeit des eingeschränkten Präsenzbetriebs zentrale Einheiten und Serviceeinrichtungen kontaktiert werden?

Persönliche Beratung vor Ort findet in der Zeit des eingeschränkten Präsenzbetriebs nicht statt. Informationen, wie Sie die zentralen Einheiten und Serviceeinrichtungen erreichen und deren Services wahrnehmen können, erhalten Sie auf den jeweiligen Webseiten:

Datenverarbeitungszentrale
Hochschulbibliothek
Studierendenservice
Zentrale Studienberatung

Zu den Beratungs- und Kontaktmöglichkeiten an den Fachbereichen finden Sie Informationen auf den jeweiligen Unterseiten:

Fachbereich Gestaltung
Fachbereich Campus Minden
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
Fachbereich Sozialwesen
Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit

7. Hygieneregeln, wenn Sie Gebäude der FH Bielefeld betreten und sich dort aufhalten (aktualisiert am 24. Juni)

Wenn Sie die Gebäude der FH Bielefeld betreten, müssen Sie sich zunächst an- und später wieder abmelden. Beachten Sie hierzu bitte auch die Hinweise unter Punkt 1.3. Abstand halten bleibt weiterhin das wichtigste Gebot! Bitte bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Symptome von Covid-19 verspüren.

Hygienekonzept COVID 19Die im Hygienekonzept (PDF zum Download) aufgeführten Hygienebedingungen, Sicherheits- und Handlungsanweisungen sind beim Aufenthalt im Gebäude einzuhalten. Die Maßnahmen werden weiterhin hochschulspezifisch aktualisiert und den behördlichen Vorschriften angepasst, daher besteht keine Garantie auf Vollständigkeit. 

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Gebäuden der FH Bielefeld wird dringend empfohlen.

(aktualisiert am 24. Juni 2020)

2. Auswirkungen des eingeschränkten Präsenzbetriebs auf den Lehr- und Prüfungsbereich
1. Allgemein (aktualisiert am 9. April)

Mitte März wurde der offizielle Vorlesungsbeginn durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW auf den 20. April 2020 verlegt. Das Ministerium hat am 7. April außerdem in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass dieses Semester als „Online-Semester“ startet. Das Ende der Vorlesungszeit des Sommersemester 2020 ist auf den 17. Juli 2020 festgesetzt. 

(aktualisiert am 9. April 2020) 

2. Wie wirkt sich der eingeschränkte Präsenzbetrieb auf die Lehrveranstaltungen aus? (aktualisiert am 9. April)

Mitte März wurde der offizielle Vorlesungsbeginn durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW auf den 20. April 2020 verlegt. Das Ministerium hat am 7. April außerdem in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass dieses Semester als „Online-Semester“ startet. Das Ende der Vorlesungszeit des Sommersemester 2020 ist auf den 17. Juli 2020 festgesetzt. 

Bereits Anfang März haben die Vorbereitungen begonnen, um die Lehrenden der Fachhochschule Bielefeld verstärkt auf Online-Lehre vorzubereiten. Seitdem hat ein 15-köpfiges Team unter dem Stichwort „Keep Teaching!“ zahlreiche Webinare und Online-Sprechstunden angeboten. Das passierte alles mit Hinblick darauf, dass das Sommersemester 2020 ohne Präsenzveranstaltungen stattfinden könnte.

Die Fachbereiche der FH Bielefeld arbeiten bereits mit Hochdruck daran, möglichst viele Lehrangebote auf Distance-Learning umzustellen. Das schließt auch alternative Angebote für (Labor-)Praktika ein, für die derzeit digitale Formate geprüft werden.  Es gilt weiterhin, dass den Studierenden möglichst keine Nachteile entstehen sollen, daher wird aktuell ebenfalls umfangreich an Ausnahmeregelungen für die Prüfungen gearbeitet.

(aktualisiert am 9. April 2020) 

3. Werden ausgefallene Lehrveranstaltungstermine nachgeholt?

Ausgefallene Lehrveranstaltungstermine oder abgesagte Lehrveranstaltungen werden in der Regel nicht nachgeholt. Das Ende der Vorlesungszeit des Sommersemester 2020 ist auf den 17. Juli 2020 festgesetzt. 

4. Kann ich mein Pflichtpraktikum fortführen oder antreten?

Studienbegleitende Pflichtpraktika oder freiwillige Praktika, die nicht an der Hochschule stattfinden, wie bspw. Industrie- oder Berufspraktika, können weiter fortgeführt oder angetreten werden. Dies liegt jedoch im Ermessen des Praktikumsgebers.

5. Was passiert mit schriftlich einzureichenden Prüfungsleistungen? (Haus- und Abschlussarbeiten) (25. Juni 2020)

Die Fristen für die Abgabe von schriftlichen Prüfungsleistungen wie Haus-, Seminar-, Abschlussarbeit o. Ä. verlängern sich um die Zahl der Tage des eingeschränkten Präsenzbetriebs der Fachhochschule plus eine Woche, ohne dass Sie hierfür etwas veranlassen müssen. Bitte beachten Sie hierzu auch die weiteren Informationen unter dem FAQ-Eintrag 2.5.1.

Wie können Abschlussarbeiten eingereicht werden?

Während des eingeschränkten Präsenzbetriebs der FH Bielefeld reichen Sie Ihre Arbeit bitte per Upload als pdf (max. 50 MB) über den folgenden Link hoch: www.fh-bielefeld.de/hochschule/schriftliche-arbeiten 

Sobald Sie die pdf-Datei hochgeladen haben, erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Bitte bewahren Sie diese Mail als Nachweis auf. Die Arbeiten werden durch den Studierendenservice anschließend an die Prüfenden weitergeleitet.

Diese Regelung gilt nicht für die Abgabe der Hausarbeiten der Bachelor Studiengänge Gesundheit- und Krankenpflege, Pflege (dual, Bielefeld) und Pflege (dual, Minden). Laden Sie die Hausarbeiten als pdf- Datei im ILIAS hoch. Weitere Informationen erhalten Sie im LSF.

Wie können Haus-, Seminararbeiten und weitere schriftliche studienbegleitende Prüfungsleistungen abgegeben werden?

Vorgaben aus den jeweiligen Lehrveranstaltungen zu den Abgabemodalitäten (per E-Mail, ILIAS, etc.) sind grundsätzlich weiter gültig. Die persönliche Abgabe ist jedoch ausgeschlossen. Werden schriftliche Prüfungsleistungen per E-Mail oder über ILIAS eingereicht, gilt die Eingangszeit. Sie können für die Abgabe aber auch den o. g. Link benutzen.

(aktualisiert am 26. Juni 2020: maximale Dateigröße) 

5.1. Verlängert sich die Frist von schriftlich einzureichenden Prüfungsleistungen? (aktualisiert am 06. Mai)

Studierende des Fachbereich Sozialwesen beachten hierzu bitte die Informationen in ILIAS.

Die Frist für die Abgabe von schriftlichen und praktischen Prüfungsleistungen wie Haus-, Seminar-, Abschlussarbeiten usw., die vor Inkrafttreten dieser Ordnung herausgegeben wurden, verlängert sich ohne besonderen Antrag in der Regel um die Anzahl der Kalendertage ab Schließung der Hochschulbibliothek und der Werkstätten der Fachhochschule Bielefeld (18.03.2020) plus sieben Kalendertagen, die in der Bearbeitungszeit der schriftlichen Prüfungsleistung angefallen sind. Fällt der so bestimmte letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen in NRW staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

    • Hintergrund dieser Regelung ist, dass niemandem aufgrund der Schließung der Hochschulbibliothek Nachteile dadurch entstehen sollen, dass wissenschaftliches Arbeiten nicht gewährleistet ist (und dadurch z. B. die Note schlechter ausfällt).
    • Obwohl nicht alle Studierende die Bibliothek für die Anfertigung der Haus- oder Abschlussarbeiten benötigen, gilt diese Regelung für alle.
    • Folgende Fälle sind denkbar:
      1. Frist beginnt vor Schließung (z.B. 1.3) und endet in Schließungszeit (5.4.): Verlängerung der Tage vom 18.3. bis 5.4. plus 7 Kalendertage. Die Verlängerungstage zählen ab dem 27.04.: Also 27.4. + 19 Kalendertage + 7 Kalendertage
      2. Frist beginnt in der Schließungszeit und endet in der Schließungszeit: Frist wird um die komplette ursprüngliche Dauer + 7 Tage verlängert. Also 27.4. + Kalendertage der Bearbeitungszeit + 7 Tage
      3. Frist beginnt in der Schließung und endet nach der Schießung: Verlängerung der Kalendertage ab Beginn der Bearbeitungszeit bis 26.04.20 (Ende der Schließung) + 7 Tage. Die ermittelten Tage kommen auf den ursprünglichen (schon außerhalb der Schließung liegenden Zeitpunkt) on top.
      4. Frist beginnt vor der Schließung und endet nach der Schließung. Verlängerung in Höhe der Schließungszeit der Bib (18.03. – 26.04.) + 7 Kalendertage ab ursprünglichen Abgabetermin.
      5. Frist beginnt ab Zeitpunkt der Veröffentlichung der Corona Verordnung der FH Bielefeld (20.04.2020); keine Verlängerung der Bearbeitungszeit
    • Wie sicherlich bemerkt wurde, versucht die Hochschule im Moment alles, um die negativen Folgen der derzeitigen Situation für die Studierenden so gering wie nur irgend möglich zu halten. Aufgrund der vielen unterschiedlichen individuellen Fristen wollen wir deshalb nicht anfangen, für jeden Studierenden jede individuelle Frist nachzuhalten. Wir sind uns bewusst, dass diese Vorgehensweise einigen Studierenden mehr Vorteile bietet als anderen. Niemand wird aber schlechter gestellt als vorher.

Deshalb eine Bitte: die Hochschule versucht, den Studierenden gegenüber fair und zuvorkommend zu handeln. Seien Sie der Hochschule aus diesem Grund gegenüber ebenfalls fair und versuchen Sie, Ihre Fristen unter Einhaltung der o. g. Regeln so gut es möglich ist, einzuhalten und Ihre Arbeiten einzureichen. Nicht alle Studierenden benötigen die Hochschulbibliothek tatsächlich für die Anfertigung ihrer Arbeiten. Wenn wir uns auf diese Vorgehensweise verständigen können und niemand die Fristen wesentlich überschreitet, wird es keine Sanktionen wegen Fristversäumnissen geben.

    • Die ursprünglich festgesetzten Termine im LSF werden nicht verändert. Bitte rechnen Sie sich Ihre Abgabetermine selbstständig aus. Hier reicht eine wochenweise Betrachtung. Wir werden, solange wir keinen Missbrauch der in den FAQ festgelegten Regeln feststellen, nicht auf einzelne Tage achten. Seien Sie deshalb verantwortungsvoll und solidarisch. Dann werden wir alle die aktuelle Situation meistern.

(aktualisiert am 06. Mai 2020)

6. Durchführung von Kolloquien (zum Studienabschluss) per Videotelefonie oder -konferenz

Für die Durchführung eines Kolloquiums zum Studienabschluss besteht ersatzweise die Möglichkeit, dieses per Videotelefonie oder -konferenz zu vereinbaren. Hierbei muss in jedem Fall eine eindeutige Identifizierung des zu Prüfenden erfolgen (z.B. durch Vorzeigen eines amtlichen Ausweisdokumentes). Darüber hinaus muss die*der zu Prüfende eidesstattlich versichern, dass während der per Videotelefonie oder -konferenz durchgeführten Prüfung keine unerlaubten Hilfsmittel zur Verfügung stehen und keine weiteren Personen im Aufenthaltsbereich der*des zu Prüfenden anwesend sind. Zudem müssen sowohl die Prüfer*innen und die zu Prüfenden ausdrücklich mit der Form einverstanden sein.

7. Allgemeine Regelungen der Prüfungsabläufe in den Fachbereichen (aktualisiert am 31. März)

Prüfungen und Prüfungsanmeldungen

Alle Prüfungstermine mit Ausnahme von Kolloquiumsterminen (siehe FAQ 2.6) sind bis zum 19. April 2020 abgesagt.

Die Prüfungsanmeldungen für mündliche Prüfungen (Individualprüfungen) bleiben bestehen, damit die Lehrenden in Abstimmung mit den Studierenden neue Prüfungstermine finden können.

Auch die Prüfungsanmeldungen zu Klausuren (Gruppenprüfungen) bleiben bestehen. Sobald Klausuren wieder stattfinden können, werden die Studierenden mit einem zeitlichen Vorlauf über die neuen Termine informiert. Wann die neuen Prüfungstermine stattfinden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Es ist nicht notwendig, dass Sie von Ihrer ursprünglichen Prüfungsanmeldung zurücktreten. Diese werden in den neuen Prüfungszeitraum übernommen. Eine Abmeldung von den dann neu terminierten Prüfungen ist unter Beachtung der regulären Abmeldefristen normal möglich. Für den Fall, dass Studierende ihre Anmeldung schon zurückgezogen haben, wird die Möglichkeit bestehen, sich erneut für die neu terminierten Prüfungen anzumelden.

Die Fachhochschule prüft und arbeitet derzeit an der Möglichkeit der Durchführung von Onlineprüfungen. Sofern hier umsetzbare Lösungen vorliegen werden die Studierenden wie oben genannt rechtzeitig informiert.

Vorbehaltliche Zulassung zu Abschlussarbeiten

Studierende werden unter Vorbehalt zur Abschlussarbeit zugelassen, auch wenn ihnen noch laut der einschlägigen Prüfungsordnung Prüfungsleistungen fehlen. Hierbei dürfen maximal Leistungen in einem Umfang von 30 Credit Points (CP) offen sein. Mit welchen CPs einzelne Leistungen bewertet sind, entnehmen die Studierenden dem als Anlage an der jeweiligen Prüfungsordnung angefügten Modulhandbuch. Eine Aufhebung des Vorbehalts erfolgt nach erfolgreicher Ablegung dieser Prüfungsleistung(en).

Anmeldung von Abschlussarbeiten

Da der Zutritt zur Hochschule minimiert werden soll, werden die Anmeldungen zu den Bachelor- und Masterarbeiten nicht mehr in Papierform, sondern ausschließlich als pdf-Datei vorgenommen. Daher wird das Anmeldeverfahren für Abschlussarbeiten bis auf Weiteres geändert. Das Einholen der Zustimmung der Erstbetreuenden wird per Mail stattfinden. Dazu kontaktieren die Studierenden bitte die Erstbetreuenden per Mail. Es sind die üblichen Anträge auf Anmeldung zur Abschlussarbeit zu nutzen. Die Erstbetreuenden überprüfen den Themenvorschlag und passen ihn ggf. an. Anschließend bekunden die Erstbetreuenden per Mail mit eingescannter Unterschrift (notfalls ohne Unterschrift aber dann mit schriftlicher Anmerkung in der Mail) ihre Zustimmung gegenüber den Studierenden und stimmen sich intern mit der zweiten Person ab. Abschließend senden die Erstbetreuenden die Anmeldungen per Mail an die zuständigen Sachbearbeitungen des Studierendenservices oder an studierendenservice@fh-bielefeld.de.

Auf Unterschriften (im Original) von Studierenden und die schriftliche Zustimmung weiterer Personen wird verzichtet. Die Zulassung erfolgt unter Vorbehalt, wenn noch nicht alle Zulassungsvoraussetzungen vorliegen. Bis zur Abnahme des Kolloquiums können die fehlenden Prüfungsleistungen nachgeholt werden.

Sollte sich die Schließzeit der Bibliothek weiter verlängern, verlängert sich die Bearbeitungszeit der Abschlussarbeit um den Zeitraum der Schließung (siehe hierzu auch die grundsätzlichen Regelungen zu schriftlich einzureichenden Prüfungsleistungen – FAQ 2.5).

Bitte lesen Sie sich unbedingt auch die für jeden Fachbereich individuelleren Informationen verlinkt unter FAQ Nr. 2.8 durch!

(aktualisiert am 31. März 2020)

8. Individuelle Regelungen zu Prüfungsabläufen der Fachbereiche

Nachfolgend finden Sie ggfs. über die allgemeinen Regelungen hinausgehende Regelungen:

Fachbereich Gestaltung
Fachbereich Campus Minden (ohne praxisintegrierte Studiengänge)
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (ohne praxisintegrierte Studiengänge)
Fachbereich Sozialwesen: im ILIAS
Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit (ohne praxisintegrierte Studiengänge)

9. Welche Regelungen gelten für Studierende im praxisintegrierten Studium?

Hinweise zu den Auswirkungen, die speziell die praxisintegrierten Studiengänge an den drei Standorten der FH Bielefeld betreffen, finden Sie hier: www.fh-bielefeld.de/praxisintegriertes-studium/corona

10. Was soll ich tun, wenn ich im Rahmen meines Studiums derzeit im Ausland bin und meinen Auslandsaufenthalt abbrechen oder unterbrechen möchte?

Studierende, die sich für eine (vorläufige) Rückkehr nach Deutschland entschieden haben, sollten unbedingt das International Office kontaktieren.

1. Prüfungsleistungen & Stipendien

Bitte informieren Sie Ihre Studiengangsleitung über Ihre Situation und besprechen Sie die konkreten Schritte zur weiteren Gestaltung Ihres Semesters.

Wenn Sie ein Stipendium vom International Office erhalten haben, kontaktieren Sie bitte das International Office bzgl. des weiteren Vorgehens. Was Sie bis dahin schon tun können:

  • Klären Sie mit Ihrer Gasthochschule, wann und in welcher Form diese Ihnen eine Confirmation of Stay ausstellen kann (digital, Papierform).
  • Bewahren Sie alle Belege auf, die im Zusammenhang mit Ihrem Auslandsaufenthalt entstehen z.B. für Wohnheim, Reisekosten.
  • Versuchen Sie sich vor Ort so viele Kosten wie möglich erstatten zu lassen z.B. Vorauszahlungen für Wohnheimplätze.

2. Aus- und Einreise

Denken Sie bitte daran, vor Ihrer Abreise alle notwendigen Stellen an Ihrer Gasthochschule zu informieren (International Office, Wohnheim etc.) und klären Sie, ob es seitens Ihres Gastlandes bestimmte Voraussetzungen oder rechtliche Vorgaben für eine Abreise gibt.

Schreiben Sie eine E-Mail an das International Office der FH Bielefeld. Von dort erhalten Sie dann weitere Informationen, welche Unterlagen eingereicht werden müssen.

Bitte beachten Sie die Hinweise, die für Personen gelten, die wieder nach Deutschland einreisen.

11. Was habe ich zu beachten, wenn ich im Rahmen meines Studiums derzeit im Ausland bin und meinen Auslandsaufenthalt fortsetzen will?

Wenn Sie Ihren Aufenthalt in Ihrem derzeitigen Gastland fortsetzen möchten, auch wenn Ihre Gasthochschule (vorübergehend) geschlossen wurde, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

1. Prüfungsleistungen

Sie können Ihr Auslandssemester vorzeitig beenden und nach Deutschland zurückkehren, wenn zu befürchten ist, dass Sie wegen der (vorübergehenden) Schließung der Hochschule Ihre vorgesehenen Prüfungsleistungen nicht mehr absolvieren können. Die FH Bielefeld bemüht sich, dass Ihnen in diesem Fall keine Nachteile entstehen und individuelle Lösungen gefunden werden (z.B. Fortführung des angebrochenen Auslandssemesters an der FH Bielefeld, Anrechnung von Teilleistungen aus dem Ausland).

Falls Sie diese Option in Anspruch nehmen wollen oder darüber nachdenken, senden Sie bitte eine E-Mail an das International Office mit folgenden Angaben mit folgenden Angaben und setzen Ihre Studiengangsleitung und Auslandsbeauftragten ins cc:

  • Nachname, Vorname
  • Studiengang
  • Name der Gasthochschule
  • Derzeitige Situation vor Ort / Grund für die vorzeitige Beendigung
  • Wurden von Ihnen bereits prüfungsrelevante Leistungen erbracht?
  • Bekommen Sie ein Stipendium? Wenn ja, welches und von welchem Stipendiengeber?
  • Voraussichtliches Ausreisedatum (wenn schon bekannt)

2. Stipendien

Stipendien, die Sie vom International Office bis zum Zeitpunkt der Beendigung Ihres Aufenthaltes erhalten haben, müssen nicht zurückgezahlt werden. Heben Sie bitte zusätzlich alle Belege auf (Tickets, Wohnheim etc.).

Wenn Sie von einer anderen Organisation gefördert werden, wenden sich bitte zunächst an die jeweilige Förderinstitution.

3. Ausreise wegen gesundheitlicher oder anderer Bedenken

Wir möchten Sie auch noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es Ihnen jederzeit freisteht, Ihren Auslandsaufenthalt wegen gesundheitlicher oder anderer Bedenken abzubrechen. Das gilt unabhängig davon, ob Sie Ihr Studium an der Gasthochschule (z.B. über E-Learning o.Ä.) fortführen könnten. Die Entscheidung, ob Sie Ihren Auslandsaufenthalt abbrechen möchten, liegt bei Ihnen. Melden Sie sich in diesem Fall bitte umgehend beim International Office.

Falls Sie in Ihrem Gastland bleiben möchten, tragen Sie sich bitte unbedingt in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND des Auswärtigen Amtes ein, damit die Auslandsvertretungen vor Ort in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Ihnen schnell Kontakt aufnehmen können: https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action

Wir empfehlen Ihnen außerdem, regelmäßig die Sicherheitshinweise auf den Seiten des Auswärtigen Amtes sowie die Informationen auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts zu prüfen:

www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2296762 

www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise 

www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html 

 

Bei Fragen wenden Sie sich an das International Office.

12. Welche Regelungen gelten für den Studierendenaustausch (Incomings)?

Das International Office hat alle Incoming Studierenden informiert und steht mit ihnen und ihren Heimathochschulen in engem Kontakt.

Austauschstudierende, die Fragen haben, können sich an das International Office wenden.

13. Welche Unterstützungsangebote gibt es für Lehrende zu Distance-Learning?

Auf der Seite www.fh-bielefeld.de/keepteaching finden Sie Informationen über Angebote zu digitalen Lehralternativen und dazugehörigen Beratungsangeboten. Das Unterstützungs- und Beratungsangebot ist dynamisch: Es können jederzeit Anleitungen, Tools, Webinare und Beratungsangebote hinzukommen oder aktualisiert werden.

13.1. Welches Tool steht zur Verfügung, um Lehrveranstaltungen online als Webinar abzuhalten? (aktualisiert am 3. April)

Die Datenverarbeitungszentrale hat mit dem Anbieter Zoom Video Communications Inc. ein hochschulweites Abonnement für die Nutzung des Produkts Zoom Meetings abgeschlossen, welches bis zum 31. März 2021 die Nutzung für alle Hochschulangehörigen (Lehrende, Beschäftigte und Studierende) erlaubt. Weitere Informationen zur Nutzung und dem Datenschutz finden sie auf der Seite der DVZ.

Falls Lehrende planen, ihre Lehrveranstaltung per Videokonferenz bzw. Webinar anzubieten, sollte dieses Tool verwendet werden. Andere Tools sollten aktuell aus Datenschutz- und Stabilitätsgründen bitte nicht eingesetzt werden. Die DVZ prüft jedoch bereits die Möglichkeiten, ob ein weiteres Videokonferenz-Tool offiziell für die Hochschule zur Verfügung gestellt werden kann.

(aktualisiert am 3. April 2020)

 

14. Auswirkungen der Pandemie auf die Gewährung von BAföG (aktualisiert am 5. Juni)

In einer Presseerklärung vom 13.03.2020 hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, herausgestellt, dass BAföG-Geförderte wegen der Corona-Pandemie keine finanziellen Nachteile zu erwarten haben. Ausführlichere Informationen zur Pressemitteilung können hier abgerufen werden. Den Erlass finden Sie hier.

Förderung innerhalb der Regelstudienzeit

Für die Beantragung von BAföG muss die Hochschule nach wie vor auf dem Formblatt Nr. 5 bestätigen, dass Studierende die üblichen Leistungen der ersten vier Fachsemester bis zum Ende des 4. Fachsemesters erbracht haben.

Sofern die Pandemie ursächlich dafür ist, dass die o.g. üblichen Leistungen nicht erbracht werden konnten, können Studierende eine spätere Vorlage des Leistungsnachweises formlos beim BAföG Amt beantragen. (Hinweis: Da im WS 2019/2020 keine pandemische Einschränkung des Hochschulalltages bestanden, kann für einen negativen Leistungsnachweis mit den üblichen Leistungen bis zum 29.02.2020 Corona nicht ursächlich sein).

Bsp. formloser Antrag Studierender: 

„Hiermit beantrage ich die spätere Vorlage des Leistungsnachweises um X Semester.

Meine bisher erbrachten Prüfungsleistungen können Sie dem beiliegendem Transcript entnehmen. Für einen positiven Leistungsnachweis fehlen mir noch nachfolgende Prüfungsleistungen in den Modulen X und Y, die ich beabsichtige im Semester Z zu erbringen.

Pandemiebedingt konnte ich die erforderliche Prüfungsleistung nicht erbringen. Zu der Klausur am „Datum“ im Modul X und am „Datum“ im Modul Y war ich angemeldet. Die Absage der Prüfungstermine erfolgte durch die Hochschule.“

Diesem Antrag muss eine Bestätigung der Hochschule beigelegt werden, nach der die Prüfung Pandemie bedingt nicht angeboten wurde und die CPs deswegen nicht wie üblich erbracht werden konnten. Sie erhalten diese Bestätigung vom Studierendenservice.

Förderung über die (bisherige Regelstudienzeit=) Förderungshöchstdauer

Mit Erlass vom 26.05.2020 wird klargestellt, dass die Erhöhung der Regelstudienzeit um ein Semester für diejenigen Studierenden, die im Sommersemester 2020 in einen Hochschulstudiengang oder in einem Studiengang, der mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abgeschlossen wird, oder eingeschrieben sind, auch BAföG-rechtlich zu beachten ist. Gemäß Corona-Epidemie-Ordnung der FH Bielefeld vom 20.04.2020 in der Fassung vom 25.05.2020 gilt die Erhöhung der Regelstudienzeit um ein Semester auch für beurlaubte Studierende.

Das Amt für Bafög verlängert nicht automatisch die Zahlung von Förderungen aufgrund des o.g. Erlasses. Wie bisher müssen Sie die Verlängerung der Förderung durch die Formblätter 1 – 3 beantragen. Bei der Prüfung des Antrags wird das Amt für BAföG dann jedoch die Erhöhung der Regelstudienzeit berücksichtigen. Weitere Begründungen (wie z.B. Bestätigung der Hochschule zu Pandemie bedingten Auswirkungen auf das Studium sind nicht notwendig).

Beispiel: Sie befinden sich im letzten Semester der („alten“) Regelstudienzeit. Die bisherige Bewilligung von Förderungen läuft gemäß Bewilligungsbescheid aus. Um weiterhin Förderungen zu bekommen, müssen Sie einen erneuten Antrag (Formblätter 1 – 3) stellen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die / den für Sie zuständige/n Berater/in (http://www.studierendenwerk-bielefeld.de/bafoeg/ihre-beraterinnen.html) im Studierendenwerk.

(aktualisiert am 5. Juni 2020)

15. Psychosoziale Beratung

Um Studierende in diesen herausfordernden Zeiten möglichst umfassend zu unterstützen, hat die Hochschule die telefonische psychosoziale Beratung ausgebaut. Sie bietet jetzt vermehrt Zeiten an, in denen Studierenden in kleinen und großen Krisen geholfen wird.

Die aktuellen Beratungszeiten und die Kontaktdaten finden Sie auf der Seite der Zentralen Studienberatung

16. Ich bin neu an der FH Bielefeld. Wo finde ich Informationen zum digitalen Semester?

Auf der Studienstart-Seite finde Sie sowohl Informationen zu digitalen Einführungsveranstaltungen als auch eine separate Übersicht mit häufigen Fragen und Antworten, die sich an Erstsemester richten. 

17. Habe ich als Student*in Anspruch auf Kinderbetreuung? (aktualisiert am 18. Mai)

Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht bestimmten Studierenden ihre Kinder auch während der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen dort in die Betreuung zu geben, wenn ein besonderer Betreuungsbedarf besteht. Die Betreuung erfolgt dann im Rahmen der sog. Notbetreuung in der Einrichtung, die das Kind bisher besucht hat.

Ein solcher besonderer Betreuungsbedarf besteht für Studierende an Hochschulen nicht generell, sondern aktuell – Stand 14.05.2020 – nach der Corona-Betreuungsverordnung (www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-05-08_fassung_coronabetrvo_ab_14.05.2020_lesefassung_final_0.pdf) nur für Alleinerziehende, die sich im Rahmen einer Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden (dies bedeutet, sich in mindestens dem vorletzten Semester der Regelstudienzeit zu befinden)

Sofern dieser Tatbestand auf Sie zutrifft, versichern Sie bitte,

  • unter Angabe Ihrer Matrikelnummer,
  • dass Sie alleinerziehend sind,
  • dass eine private Betreuung anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – nicht organisiert werden kann.

Alleinerziehende Studierende, auf die diese Voraussetzung zutrifft, wenden sich bitte an das Studierendendezernat.

Die Entscheidung zur Aufnahme in der Schule oder zur Betreuung in einem Kindertagesangebot treffen die Leitungen der jeweiligen Einrichtungen oder die Kindertagespflegestellen.

(aktualisiert am 18. Mai 2020)

18. Überbrückungshilfe für Studierende (NEU)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

Die Überbrückungshilfe kann ab 16. Juni 2020, 12.00 Uhr mittags, hier online beantragt werden.

Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Wer zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 500 Euro auf dem Konto hat, wird diese Überbrückungshilfe nicht erhalten und möge bitte keinen Antrag stellen. Der Antrag kann nur jeweils einzeln für die Monate Juni, Juli und August 2020 gestellt werden.

Ein Anspruch auf Gewährung der Überbrückungshilfe besteht nicht.

Der Antrag kann nur online gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Seite des Bundesministeriums:

www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html

 

3. Informationen für Beschäftigte (Technik und Verwaltung, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, studentische und wiss. Hilfskräfte)
1. Welche Auswirkung hat der eingeschränkte Präsenzbetrieb auf meine dienstliche Verpflichtung?

Die oder der Vorgesetzte stimmt mit den Beschäftigten ab, ob und welche Tätigkeiten aus dem Home-Office zu erledigen sind und wie dies konkret erfolgt. Art und Umfang der im Home-Office zu erledigenden Aufgaben richten sich auch nach den technischen Gegebenheiten am Heimarbeitsplatz. Die Vergabe von dienstlichen Notebooks richtet sich nach Dringlichkeit der Aufgaben und Verfügbarkeit.

Sofern auch aus Sicht der oder des Vorgesetzten zur Zeit kein Bedarf an der Arbeitsleistung besteht und/oder keine Bereitschaft zur Arbeit im Home-Office besteht, können Beschäftigte – nach Genehmigung durch die oder den Vorgesetzten – Überstunden abbauen, Minusstunden aufbauen, Urlaub nehmen oder Freistellung ohne Bezüge gewährt bekommen.

2. Welche Regelungen gelten in der Zeit des eingeschränkten Präsenzbetriebs für die Arbeitszeiterfassung im Home-Office?

Die Arbeitszeit zu Hause ist wie die Arbeitszeit in den Räumen der Fachhochschule Bielefeld zu erfassen. Sie füllen somit weiter jeden Tag individuell die Gleitzeittabelle aus.

Die Gleitzeitregelung wurde modifiziert:

Grundsätzlich werden alle Beschäftigten verpflichtet, ggf. in Abstimmung mit ihrer oder ihrem Vorgesetzten, im Home-Office die Phase des eingeschränkten Präsenzbetriebs zu nutzen, um Überstunden (Plusstunden) auf dem Gleitzeitkonto abzubauen.

Der Abbau der Plusstunden erfolgt außerhalb der Kernarbeitszeit. D. h. bis zum Abbau der Plusstunden braucht außerhalb der Kernarbeitszeit keine Arbeit geleistet werden. Bei Teilzeitbeschäftigten erfolgt der Abbau der Plusstunden entsprechend einer gegenüber der üblichen Arbeitszeit reduzierten Arbeitszeit innerhalb des Kernzeitrahmens, nach Abstimmung mit der oder dem Vorgesetzten.

Es ist auch möglich, Plusstunden innerhalb der Kernarbeitszeit abzubauen. Das erfolgt dann in Abstimmung mit dem*der Vorgesetzten.

Abweichungen von der regelmäßigen täglichen sowie wöchentlichen Arbeitszeit bedürfen der Zustimmung der oder des Vorgesetzten. Überschreitungen der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (Aufbau eines Zeitguthabens, also Überstunden) dürfen von Vorgesetzten nur bei notwendigen Arbeiten genehmigt oder angeordnet werden. Sie sollen möglichst kurzfristig wieder ausgeglichen werden.

Die Fehlzeiten (Minusstunden) dürfen nun nicht mehr als 40 Stunden (statt bislang nur 20 Stunden) betragen.

Innerhalb eines Kalenderjahres dürfen die Beschäftigten nicht mehr als 30 ganze Tage Überstunden-Abbau (statt bislang nur 15 bei wissenschaftlich und 12 bei nicht-wissenschaftlich Beschäftigten), auch zusammenhängend (nun ohne Begrenzung der Tage) in Anspruch nehmen, sofern dies dienstlich vertretbar ist.

3. Muss für die Zeit des Home-Office eine besondere Abwesenheitsnachricht eingerichtet werden?

Da die Beschäftigten auch im Home-Office während der Arbeitszeit verpflichtet sind, erreichbar zu sein, soll und darf keine spezielle Abwesenheitsnachricht eingerichtet werden.

Wenn tageweise Überstunden abgebaut werden, Minusstunden aufgebaut oder Urlaub genommen wurde, ist eine Abwesenheitsnachricht im E-Mail-Programm einzurichten.

4. Welche Auswirkungen hat der eingeschränkte Präsenzbetrieb auf bereits genehmigten Urlaub? (aktualisiert am 30. April)

Urlaub kann grundsätzlich bis zu einer Woche in Absprache mit dem jeweiligen Fachvorgesetzten storniert bzw. verschoben werden. Darüber hinaus gehende Zeiten können dementsprechend in der Regel nicht mehr zurückgezogen werden. In begründeten Fällen ist es Vorgesetzten jedoch nach wie vor möglich, Beschäftigten, die für den eingeschränkten Präsenzbetrieb unverzichtbar sind, bereits genehmigten Urlaub zu entziehen.

(aktualisiert am 30. April 2020)

5. Wozu sind Beschäftigte während des eingeschränkten Präsenzbetriebs im Home-Office verpflichtet?

Während Sie im Home-Office arbeiten, müssen Sie gewährleisten, dass Sie in der Kernarbeitszeit von 9 bis 15 Uhr (freitags bis 14 Uhr) erreichbar sind. Bei vertraglichen oder beamtenrechtlichen Arbeitszeiten, die über diesen Zeitraum hinausgehen (d. h. vor allem bei Vollzeitarbeitsverhältnissen), ist diese volle Arbeitszeit auch im Home-Office zu erfüllen, indem vor und/oder nach der Kernarbeitszeit gearbeitet wird. Über die Kernarbeitszeit hinausgehende Erreichbarkeit wird im Bedarfsfall mit der oder dem Vorgesetzten abgestimmt. Bei Teilzeit richtet sich die Arbeitszeit und Erreichbarkeit nach der vereinbarten Arbeitszeit. Dies betrifft sowohl die Verteilung auf die Wochentage wie die Verteilung an diesen Tagen.

Die Erreichbarkeit muss über Telefon zumindest für die oder den Vorgesetzten gewährleistet sein. Weiterhin sind die dienstlichen E-Mails während der täglichen Arbeitszeit regelmäßig abzurufen und so weit wie möglich zu bearbeiten.

Beschäftigte haben zudem während ihrer Arbeitszeit ihre dienstliche Telefonnummer auf eine Telefonnummer (Festnetz oder mobil) umzuleiten, die in der Wohnstätte angenommen werden kann. Für Beschäftigte, die kein Dienst-Handy haben, ist diese Maßnahme freiwillig.

Ebenso ist die Entgegennahme eines Anrufes von Personen außer der oder des unmittelbaren Vorgesetzten von einer privaten Telefonnummer freiwillig. Eine private Telefonnummer ist für ausgehende Anrufe zu benutzen, wenn die Möglichkeit der Rufnummernunterdrückung besteht. Entstandene Telefonkosten hat die Fachhochschule Bielefeld zu erstatten. Abweichende Regelungen, die nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen, können mit den unmittelbaren Vorgesetzen vereinbart werden. Diese Regelung zur Erreichbarkeit gilt nicht, sofern Plusstunden abgebaut, Minusstunden aufgebaut oder Urlaub genommen wurde.

Die Beschäftigten müssen am Tag nach Aufhebung des eingeschränkten Präsenzbetriebs wieder ihren regulären Dienst in der Fachhochschule Bielefeld aufnehmen, es sei denn, dieser Tag fällt auf ein Wochenende oder sie hatten für diesen Tag dienstfrei.

 

6. Wie werden Dienstreisen und Exkursionen während des eingeschränkten Präsenzbetriebs gehandhabt? (aktualisiert am 18. Juni)

Das Auswärtige Amt warnt aktuell (Stand 18. Juni 2020) unverändert vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, ausgenommen in die EU-Mitgliedstaaten. Bitte beachten Sie hierzu auch die Informationen auf den Seiten des Auswärtiges Amtes. Daher sollten Auslandsreisen auch im Wintersemester nur dann unternommen werden, wenn ein dringendes Erfordernis darstellbar und eine Alternative nicht möglich ist. Wir werden uns weiterhin an den Empfehlungen des Auswärtigen Amtes sowie des Robert-Koch-Institutes orientieren und Genehmigungen daher nur kurzfristig erteilen.

Auch im Inland sollen Dienstreisen auf ein absolutes Minimum reduziert bleiben und stattdessen soweit wie möglich technische Alternativen wie Telefon- und Videokonferenzen genutzt werden. Sollten Reisen unbedingt notwendig sein, ist auf erforderliche Schutzmaßnahmen zu achten. Dazu gehört insbesondere die Einhaltung von Hygienekonzepten am auswärtigen Dienstort sowie die Nutzung von PKW anstatt des ÖPNV (soweit machbar). Hierfür wird bis auf Weiteres die sog. große Wegstreckenentschädigung gewährt. Der*die direkte Vorgesetzte entscheidet über die Notwendigkeit der Dienstreise.

(aktualisiert am 18. Juni 2020)

7. Welche Regelung gibt es für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte?

Für Hilfskräfte gilt ebenfalls, dass sie die Aufgaben (soweit möglich) von zuhause aus erledigen.

8. Welche technischen Möglichkeiten gibt es für das Arbeiten im Home-Office?

Damit Beschäftigte in der derzeitigen Situation auch von zu Hause arbeiten können, hat die DVZ die wichtigsten Informationen zusammengetragen, um auf Daten der Hochschule zugreifen zu können.

9. Was ist, wenn im Home-Office ein Unfall passiert?

Unfälle, die im Zusammenhang mit dem Home-Office stehen, werden wie Arbeitsunfälle behandelt. Grundsätzlich gilt: Ein Unfall infolge einer versicherten Tätigkeit ist ein Arbeitsunfall und steht damit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Maßgeblich ist dabei nicht unbedingt der Ort der Tätigkeit, sondern die Frage, ob die Tätigkeit in einem engen Zusammenhang mit den beruflichen Aufgaben steht.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite der Unfallkasse NRW: www.unfallkasse-nrw.de/service/nachrichten/auch-im-homeoffice-unfallversichert-1497.html

Ist ein Unfall während des Home-Office passiert, gehen Sie zum nächsten Durchgangsarzt. Das D-Arzt-Verzeichnis erleichtert die Suche: https://lviweb.dguv.de/faces/adf.task-flow;jsessionid=gOgbIqtj_dzHZEGF_dob_rpvA8sP1yRr5sHpMMRZS_GuImuFeKL6!-1465429939?adf.tfId=partner-task-flow&adf.tfDoc=%2FWEB-INF%2Fpartner-task-flow.xml&VerzeichnisTyp=D

Ab drei Tagen Arbeitsunfähigkeit erfolgt eine zeitnahe interne Unfallmeldung an das Dezernat Personal und Organisation, wie bei anderen Arbeitsunfällen auch. Die Unfallanzeige ist im AGUM zu finden unter: https://fh-bielefeld.agu-hochschulen.de/index.php?id=256

10. Tipps fürs Home-Office (aktualisiert am 7. April)

Die Arbeit im Home-Office stellt für die allermeisten eine Herausforderung dar. Nicht alle haben eine gute technische Ausstattung des Arbeitsplatzes und Routinen für die Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen müssen erst noch gefunden werden. Die neue Situation erfordert viel Pragmatismus und Improvisationsgeschick. Insbesondere wenn gleichzeitig Kinder betreut werden müssen. Die sonst schnellen persönlichen Abstimmungen im Büro verlagern sich auf E-Mails, Telefon- oder Videokonferenzen. Die Informationsmenge nimmt zu. Auch das soziale Miteinander entfällt, wie etwa eine gemeinsame Mittagspause oder Flurgespräche.

Schaffen Sie einen festen Arbeitsplatz.

Dies ist gut und notwendig, da man so alle notwendigen Unterlagen beisammenhat. Versuchen Sie, Privates und Dienstliches auf dem Schreibtisch zu trennen, so dass Ihre Konzentration nicht etwa von zu bezahlenden Rechnungen abgelenkt wird. Arbeiten mit dem Notebook auf dem bequemen Sofa ist vielleicht verlockend, kann aber auf Dauer zu Rückenschmerzen führen.

Strukturieren Sie Ihren Arbeitstag.

Definieren Sie Tätigkeitsziele und erstellen Sie einen Tagesplan: Welche Aufgaben stehen an, was ist wichtig, was weniger wichtig, was möchten Sie oder müssen Sie heute schaffen, was machen Sie als erstes, was später? Legen Sie fest, wann Sie anfangen zu arbeiten, wann Sie Pausen machen, zu Mittag essen, wann Feierabend ist. Kommunizieren Sie Ihren Zeitplan auch mit Ihrer Familie, Mitbewohner*innen oder wer auch immer Sie sonst stören könnte. Sie werden feststellen, dass Home-Office auch Freude macht. Nicht zuletzt hat man hier zumeist mehr Ruhe als im Büro.

Kommunikation ist wichtig.

Im Büro hat man mal schnell etwas über den Schreibtisch gerufen, im Home-Office ist es wichtig, regelmäßig mit den Kolleg*innen zu kommunizieren. Da werden E-Mails, Voice-Mails, Telefonate, Chats, Videokonferenzen usw. zur Normalität. Wer jetzt mit bestimmten Techniken nicht vertraut ist, sollte sich hier einarbeiten. Das kann viel Spaß machen, wenn man sich Neues erobert. Um Daten zentral ablegen zu können, so dass mehrere Kolleg*innen darauf Zugriff haben oder gemeinsam an Dokumenten arbeiten zu können, sind Cloud-Speicher fast unerlässlich. An der FH  steht hierfür Sciebo zur Verfügung. Bei allen technischen Fragen hilft, wie sonst auch immer, zuverlässig die DVZ.

Angemessene Kleidung tragen.          

Sicherlich muss man nicht unbedingt im Anzug oder vollem Make-up arbeiten, aber in Jogginghose ist es eben auch schwer, sich so richtig motiviert und produktiv zu fühlen.

Bewegung tut gut!

Wer zuhause arbeitet, hat oft weniger Bewegung, weil der Arbeitsweg, den Sie vielleicht mit dem Rad zurückgelegt haben, komplett wegfällt. Dass Fitnessstudios und Sportvereine nun geschlossen haben, macht es nicht leichter. Auf lange Sicht kann Bewegungsmangel und zu langes Sitzen zu unangenehmen gesundheitlichen Folgen führen. Das muss nicht sein. Versuchen Sie wenigsten eine halbe Stunde am Tag zu spazieren oder wer es sportlicher mag, zu walken oder zu joggen. Auch regelmäßige Rückenübungen können gegen Verspannungen helfen.

Frische Luft hilft, klar zu denken.

Und alleine das Aufstehen-und-zum-Fenster-gehen, kann schon manchmal eine hilfreiche kleine Unterbrechung sein.

Der Einsamkeit vorbeugen.

Wer ständig nur schriftlich mit Kolleg*innen kommuniziert, kann leicht den Anschluss verlieren und sich im Home-Offce ganz schön einsam vorkommen. Der nette Büroplausch vor der Kaffeemaschine entfällt und mal eben die Kollegin fragen: „Wo finde ich gleich nochmal die neue Präsentationsvorlage?“ geht auch nicht so einfach, wenn sie nicht direkt neben einem sitzt. Videotelefonate ersetzen zwar nicht den persönlichen Austausch miteinander, sind aber eine gute Ergänzung zum Kontakt via E-Mail oder Chat.

Kinderbetreuung und Home-Office.

Es ist eine Herausforderung für Eltern, in diesen Tagen Kinderbetreuung und Job unter einen Hut zu bringen. Doch hier einige Tipps von FH-Mitarbeiter*innen mit Kindern im Home-Office: Definieren Sie klare Zeitpläne für den Tag und die Woche und geben Sie damit Ihrer Familie Orientierung und Klarheit. Legen Sie fest, wo Ihr Arbeitsplatz bzw. -raum ist. Prüfen Sie, ob Sie bestimmte Tätigkeiten (z.B. Konzepterstellung, E-Mailbeantwortung) in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden legen können, wenn die Kinder schlafen. Machen Sie klare Absprachen mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin. Je nach Alter der Kinder können Sie To-Do-Listen für den Überblick anfertigen. Gestalten Sie die Pausen zusammen mit der Familie und setzen Sie bewusst „freie Familienzeiten“, in denen Sie entspannter und in guter Stimmung den Herausforderungen dieser Tage begegnen können. 

Angebote und Tipps für Kinder, die älter als drei Jahre sind:
www.planet-schule.de
www.kindernetz.de
www.antolin.de
Ausmalbilder, Ostereier /Salzteig anmalen, Rätselaufgaben.

Ein schönes Erklärvideo für Kinder, die älter als 6 Jahre sind, finden Sie hier:
www.youtube.com/watch?v=KfSQjA0wpVE

Tipps für Telefonkonferenzen

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat auf ihrer Website einige hilfreiche Hinweise für Telefonkonferenzen zusammen gestellt. 

(aktualisiert am 7. April 2020)

 

11. Habe ich als Mitarbeiter*in Anspruch auf Kinderbetreuung? (aktualisiert am 18. Mai)

Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht bestimmten Beschäftigten ihre Kinder auch während der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen dort in die Betreuung zu geben, wenn ein besonderer Betreuungsbedarf besteht. Die Betreuung erfolgt dann im Rahmen der sog. Notbetreuung in der Einrichtung, die das Kind bisher besucht hat. (I.)

Ferner besteht die Möglichkeit bei Verdienstausfall aufgrund von Kinderbetreuung eine Entschädigung zu erhalten (II.)

I.

Ein solcher besonderer Betreuungsbedarf besteht für Beschäftigte an Hochschulen nicht generell, sondern aktuell – Stand 14.05.2020 – nach der Corona-Betreuungsverordnung (www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-05-08_fassung_coronabetrvo_ab_14.05.2020_lesefassung_final_0.pdf) in folgenden Fällen:

1. Tätigkeit in einer der folgenden Bereiche

Grundsätzliche Voraussetzung in allen Tätigkeitsbereichen ist, dass Sie in dem Bereich unabkömmlich sind, mithin Ihre Präsenz zwingend erforderlich ist.

a) Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin: Hochschulen und sonstige wissenschaftliche Einrichtungen, soweit zuständig für den Betrieb von sicherheitsrelevanten Einrichtungen oder unverzichtbaren Aufgaben und für Forschung und Entwicklung zu der jeweiligen Krisenlage

Sofern dieser Tatbestand auf Sie zutrifft, legen Sie bitte dar,

  • in welchem Bereich Sie gerade konkret forschen oder entwickeln,
  • inwieweit es sich dabei um eine sicherheitsrelevante Einrichtung oder unverzichtbare Aufgaben handelt
  • oder inwieweit es sich dabei um Forschung und Entwicklung zu der aktuellen Krisenlage handelt,
  • weshalb Ihre Präsenz vor Ort zwingend erforderlich ist unter Darlegung der übrigen in dem Bereich tätigen Personen.
  • dass eine private Betreuung anderweitig verantwortungsvoll - unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts - nicht organisiert werden kann.

b) Gesundheitswesen: Tätigkeit von Personen, die eine der Fachrichtungen - medizinisch technische Assistenten, biologisch technische Assistenten sowie Personen, die sich in der Ausbildung zu diesen Berufsabschlüssen befinden und fortgeschritten sind; Studierende der Biologie, Biophysik, Veterinärmedizin und Chemie ab Bachelor, insbesondere, wenn sie molekulare Schwerpunkte belegt haben – studiert haben und jetzt wissenschaftlich arbeiten

Sofern dieser Tatbestand auf Sie zutrifft, legen Sie bitte dar,

  • in welcher der genannten Fachrichtung Sie ausgebildet sind,
  • in welchem Bereich Sie gerade in diesem Zusammenhang wissenschaftlich arbeiten
  • weshalb Ihre Präsenz vor Ort zwingend erforderlich ist unter Darlegung der übrigen in dem Bereich tätigen Personen.
  • dass eine private Betreuung anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – nicht organisiert werden kann.

c) Öffentliche Verwaltung: Behörden und Verwaltung (besonders Gesundheit, Finanzverwaltung)

Dies betrifft besonders Beschäftigte aus dem Bereich Arbeitssicherheit, dringende laufende Geschäfte im Finanzbereich sowie dringende sonstige Bereiche aus der Verwaltung zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes der Fachhochschule. Vor der Ausstellung einer Befreiung prüft die Fachhochschule auch eine Delegation der Tätigkeit an andere Beschäftigte.

Sofern dieser Tatbestand auf Sie zutrifft, legen Sie bitte dar,

  • in welchem Bereich Sie tätig sind,
  • weshalb Ihre Präsenz vor Ort zwingend erforderlich ist unter Darlegung der übrigen in dem Bereich tätigen Personen,
  • dass eine private Betreuung anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – nicht organisiert werden kann.

 

2. Alleinerziehende

Alleinerziehende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, haben ebenfalls Anspruch auf Kinderbetreuung.

Sofern dieser Tatbestand auf Sie zutrifft, versichern Sie bitte,

  • dass Sie alleinerziehend sind,
  • dass eine private Betreuung anderweitig verantwortungsvoll - unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – nicht organisiert werden kann.

 

Antragstellung zu I:

Die Entscheidung zur Aufnahme in der Schule oder zur Betreuung in einem Kindertagesangebot treffen die Leitungen der jeweiligen Einrichtungen oder die Kindertagespflegestellen.

Voraussetzung für deren Anerkennung ist ferner, dass eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – nicht organisiert werden kann.

Als Beschäftigte wenden Sie sich mit Ihrem Antrag bitte an das Personaldezernat.

Als alleinerziehende Beschäftigte erhalten Sie bei positiver Prüfung zusammen mit der Bescheinigung einen Nachweis zu Umfang und Lage der Arbeitszeiten.

 

II.

Werden Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen von der zuständigen Behörde zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund dieses Gesetzes vorübergehend geschlossen oder deren Betreten untersagt und müssen erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, in diesem Zeitraum die Kinder selbst betreuen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können, und erleiden sie dadurch einen Verdienstausfall, erhalten sie eine Entschädigung in Geld nach dem Infektionsschutzgesetz (§ 56 Abs. 1 a) IfSG). Die Entschädigung wird in Höhe von 67 Prozent des dem erwerbstätigen Sorgeberechtigten entstandenen Verdienstausfalls für längstens sechs Wochen gewährt; für einen vollen Monat wird höchstens ein Betrag von 2 016 Euro gewährt.

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen.

Der Anspruch auf Entschädigung besteht zurzeit für Beamtinnen und Beamte nicht.

Sofern dieser Tatbestand auf Sie zutrifft, legen Sie bitte dar,

  • dass Sie sorgeberechtigt für mindestens ein Kind sind, dass das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist,
  • in welchem Zeitraum Sie das Kind oder die Kinder selbst betreuen,
  • dass Sie keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können,
  • und dass Sie deswegen ganz oder teilweise unbezahlte Freistellung nehmen mussten.

Antragstellung zu II:

Richten Sie Ihren Antrag an das Personaldezernat.

(aktualisiert am 18. Mai 2020)

 

4. Weitere Informationsmöglichkeiten
1. An wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen zum eingeschränkten Präsenzbetrieb und die Auswirkungen habe?

Falls Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: gesundheitsschutz@fh-bielefeld.de 

Alle Mitglieder des Lagezentrums der FH Bielefeld haben Zugriff auf diese Funktionsemailadresse. Zwei Mitarbeiterinnen stellen sicher, dass Ihre Nachrichten so schnell wie möglich beantwortet werden. 

2. An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Coronavirus habe?

Bürgertelefon Nordrhein-Westfalen

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 9119 1001, montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr, samstags und sonntag 10 bis 18 Uhr.  
(Quelle: www.mags.nrw/coronavirus)

Kommunale Kontaktmöglichkeiten finden Sie außerdem auf den jeweiligen Websiten der Städte Bielefeld, Minden und Gütersloh:

Informationen der Stadt Bielefeld
Informationen Stadt Minden 
Informationen der Stadt Gütersloh

3. Wo finde ich weiterführende Informationen der Behörden? (aktualisiert am 2. Juni)

Unter den folgenden Links finden Sie die Einschät­zungen wichtiger Behörden und Organisationen zum Coronavirus:

Landeszentrum für Gesundheit NRW
Anzahl laborbestätigter SARS-CoV-2-Fälle in Nordrhein-Westfalen

Auswärtiges Amt
Coronavirus: Internationale Gesundheitspolitik

Bundesministerium für Gesundheit
Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Bundesregierung
www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Häufig gestellte Fragen
Infektionsschutz und allgemeine Hygienemaßnahmen
Antworten auf häufige Fragen zum Coronavirus

DAAD
DAAD - Informationen zum Coronavirus (deutsch)
DAAD - information regarding coronavirus (english)

EU (english)
European Union - Information regarding coronavirus

Land NRW
Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen

Robert-Koch-Institut
Häufig gestellte Fragen
Aktuelle Risikogebiete
Informationsposter zum Coronavirus
Detaillierte Informationen zum Coronavirus
Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

Stadt Bielefeld, Minden und Gütersloh
Informationen der Stadt Bielefeld
Informationen Stadt Minden 
Informationen der Stadt Gütersloh

Verbraucherzentrale
FAQ der Verbraucherzentrale

WHO (english)
WHO - information and guidance regarding the coronavirus
Mythbuster – WHO addresses fakes and rumors about the coronavirus

Weitere wichtige Links:

Wo ist das nächste Gesund­heits­amt? Das zeigt die RKI-Schnellsuche.

Wohin sollten Sie derzeit nicht fahren? Darüber informieren die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Bürgertelefon Nordrhein-Westfalen

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 9119 1001, montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr, samstags und sonntag 10 bis 18 Uhr.  
(Quelle: www.mags.nrw/coronavirus)

(aktualisiert am 2. Juni 2020)